Apple iPad – Technik für Chefs?
Geschrieben am: 8. März 2010 in Technik für Chefs
Schlagworte dieses Artikels: Apple, Bürotrends, iPad, iPhone, Officetrends, Tablet, Techniktrends
Das iPhone ist unter den Smartphones nunmehr schon das Non-Plus-Ultra und das trendigste Must-have in diesem Bereich. Und schon kommt Steve Jobs mit einer weiteren Neuheit und präsentierte vor einiger Zeit ein neues Produkt aus der “Apfelfabrik”. Das iPad. Lesehilfe und eBook-Reader, Bildspeicher und mobiles Tragegerät in einem. Der Verkaufsstart des iPad rückt immer näher. Ist es auch was für den Einsatz im Büro und für unterwegs?
iPad – Apples neuester Streich

Steve Jobs
Nunmehr steht das iPad auf der Produktliste und die Wartezeit kommt uns in Europa noch wie eine Ewigkeit vor. Produktionsengpässe bei Zulieferern in Asien sorgen für einen stark ausgedünnten Produktstart in den USA ab dem 3.April 2010. Dort kann das Gerät bereits ab dem 12. März vorbestellt werden und dies wird wohl auch erforderlich sein, denn die Nachfrage an Produkten aus der Apfelwelt ist ungebrochen hoch. Apple schafft es, fast problemlos durch die anhaltende Krise zu gehen und bringt Analysten auf den Weltmärkten jederzeit zu Freudentränen, wenn diese Bewertungen und Einschätzungen des Unternehmens durchführen.
Das iPad sieht von der Optik so aus, als ob Apple das iPhone mal kräftig aufgepustet hat. Das Design entspricht der aktuellen Produktlinie und man könnte tatsächlich meinen, einen normalen eBook-Reader oder eben ein übergroßes iPhone vor sich liegen zu haben. Ein Laptop ohne Tastatur und nur mit minimaler Tastenbestückung. Kann diese Innovation, die in wenigen Jahren die Desktop-PC’s komplett ablösen soll auch für den Einsatz im Business genutzt werden? Schon vor Jahren gab es sogenannte Tablet-PC’s, welche eigentlich Notebooks mit dreh- und schwenkbarem Display sowie Touchoberfläche waren. Leider waren die Preise für diese Geräte so exorbital, dass nur recht wenige Geräte auf dem Markt sind. Apple wird es nun mit seinem iPad schaffen, problemlos diese Geräte an den Mann und die Frau zu bringen. Der Preis spielt die Musik und Apple macht beim iPad einen Preis, der der wahren Polka schon recht nahe kommt.

Das ipad als Einstiegsmodell gibt es in den USA bei einer Ausstattung mit WLAN und 8GB integrierter Festplatte schon für sagenhafte 499,-$. Traumhaft. Wir würden ja am liebsten rüberjetten und gleich mal einen Satz dieser Geräte holen wollen. Allerdings würden wir die Varianten mit 32 und 64 Gigabyte vorziehen. Sie kosten jeweils 599,-$ bzw. 699,- US-$. Für das Top-Modell mit WLAN und UMTS ( überall surfen können durch Telefonkarte) will Apple allerdings auch in den USA bereits bei 8GB Speicherplatte 629,-$ und jeweils bei 32 bzw. 64 Gigabyte Speicher entsprechend 729,-$ und 829,- $. Für Deutschland stehen die Verkaufspreise auch schon fest. Leider muss sich der geneigte Interessent mit dieser wichtigen News noch bis zum Verkaufsstart Ende April gedulden. Wenn nichts dazwischen kommt. Die Nachfrage ist sehr hoch und auch in England soll das Gerät schon Ende März/Anfang April auf den Markt kommen. Doch die eigentliche Frage ist eigentlich, was kann man damit nun machen?
Leider können wir das in Ermangelung eines Testgerätes nun auch nicht so spontan von uns geben. Allerdings soll man, so Apple in seinen eigenen Publikationen, damit eine stetige Erreichbarkeit in den Netzwerken und Mailaccounts realisieren können und natürlich Dokumente wie am Büro-PC lesen und bearbeiten können. Zudem soll das ganze durch tausende von Apps aus dem Apfelladen (appstore) entsprechend individuell geschehen. Ein großes Plus ist die bessere Lesbarkeit von Dokumenten und Dateianhängen bei diesem Gerät im Vergleich zum IPhone und mit einem Laptop im Zug sieht auch irgendwie snobbig aus. Da kommt so ein Tablet schon deutlich besser.
Sicher ist das Gerät jetzt nicht für alle Chef’s und Führungskräfte gleichermaßen geeignet. Wir könnten uns aber durchaus vorstellen, dass es im Businesseinsatz durchaus den Durchbruch in der Medienbranche oder im Vertriebsaußendienst finden wird. Schnell auf Produkte im Onlineshop auf elegante Art hinweisen können, neue Bilder sofort mit dem Kunden vor Ort ansehen und auswählen welches Verwendung finden soll etc. Zudem ist das Gerät deutlich günstiger als derzeitig ein eBook-Reader und schon das schafft auf dem Markt deutliche Nutzergruppen. Wie die Animation der Pressefotos des iPad zeigt, kippt das Display je nach Wunsch und für schreibarbeiten wird, wie beim iPhone auch, eine virtuelle Tastatur eingeblendet. So ist auch das ausfüllen von Formularen möglich und unterwegs kann man sich schnell via UMTS im Firmennetz einloggen und an den Arbeitsgruppen auch von außerhalb teilnehmen.
Schnell mal im Web was ansurfen und die Seiten auch noch in einer akzeptablen Größe ansehen, Musik abspielen bei Bedarf als Jumbo-Walkman oder durch die zahlreichen Apps und Funktionen immer 100% Erreichbarkeit für Geschäftspartner und Freunde.
Die unzähligen Möglichkeiten des iPad im Businesseinsatz ergeben sich je nach Nutzer eben bei der Arbeit.
Für uns steht aber jetzt schon fest: Die 32GB UMTS-Version des iPad wird hier auf jeden Fall das zweite Gerät aus der Apfelfabrik nach dem iPhone im Büro werden und irgendwie freuen wir uns schon jetzt auf diese sinnvolle Spielerei.
Wie sie sich im Praxistest erweist, werden wir dann entsprechend später nochmal kundtun.
Voller Vorfreude in die Woche startend
Die Redaktion
//O.F.
Foto: Apple /Presse – bearbeitet, Preise UVP US Apple USA
Animation: L.A. - jmg Vimmerby
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