Ausbildereignungsprüfung 4. Wochenbericht
Geschrieben am: 12. Dezember 2008 in Ausbildereignung
Schlagworte dieses Artikels: AdA, AEVO, Ausbildereignungskurs, Ausbildereignungsprüfung, Ausbildung der Ausbilder
Erst wenn der letzte Ton verklungen ist, weiß man im Prinzip erst genau, ob einem das Lied auch gefallen hat. Unter diesem Slogan haben wir diesen Bericht gestellt, sind doch unsere beiden Autoren nunmehr zumindest mit der Therorie soweit durch und “dürfen” sich nun über das Wochenende intensivst auf die Theorieprüfung vorbereiten.
Ausbildung der Ausbilder (ADA)
4. Wochenbericht (und vorerst letzter)
Wer ehrlich zu sich selbst ist, wird mit der Einstellung an die Prüfung gehen, dass diese nicht im ersten Anlauf nach einem 4-Wochen-Kurs zu schaffen ist. Es sei denn, man kennt die Fragen. Es zeigt sich, dass die Variante 6-Monate mit 2x wöchentlich wohl doch zu favorisieren ist. Danach sollte vieleicht im Ranking der Teil mit dem Fernstudium kommen und erst dann die 4-Wochen-Version.
Da uns inzwischen auch familiär ein objektiver Vergleich der Kursvariationen vorliegt, ist unsere Behauptung tatsachengestützt.
Fragen über Fragen lesen unsere beiden Autoren allerdings auch schon fleißig. Die Unterschiede der Kurse zeigt aber in gravierendem Maße die Ungenauigkeit dieser Ausbildung. Während unser Sachse erst in den letzten Tagen direkt Prüfungsaufgaben schrieb und deutlich umfangreichere Inhalte in den einzelnen Lernfeldern vermittelt bekam, war das Nordlicht fast von Anfang an mit Prüfungsfragen konfrontiert. Der Kurs an der Küste wurde mehr um die alten Prüfungsfragen herum aufgebaut. Schon auf Grund des Buchmangels und der hohen Selbstbeschaffungskosten von Lernmaterial vielleicht nicht ganz die bessere Alternative. Prüfungsfragen aus anderen Fachbüchern zeigten dadurch schnell Defizite, die noch im Heimstudium bis zum Prüfungstermin abgebaut werden müssen.
Allerdings ist Sachsen auch nicht wirklich besser dran. Der umfangreichere Lernstoff muss auch erst verarbeitet werden und die gelösten Prüfungsaufgaben zeigten hier auch Defizite.
Langsam aber sicher schwant uns ganz vorsichtig, dass es beide nicht beim ersten Versuch schaffen werden und sich geistig und moralisch schon einmal auf die Nachprüfung Ende Januar eingestellt wird. Die Küste hat einen zeitlichen Vorteil, der allerdings auch als Motivation für Sachsen gewertet werden kann. Am Dienstag (Rostock) bzw. am Donnerstag stehen die schriftlichen Tests an und beide haben die Lehrunterweisungen auch noch nicht fertig. Diese sind, je nach Kammer, zur schriftlichen Prüfung schon einmal vorzulegen, damit diese im Falle des Bestehens, von der Prüfungskommission gelesen werden können.
Zum praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung, der Unterweisungsprobe oder auch Lehrprobe genannt, werden diese dann bereits bewertet in das Gesamtergebnis einfließen.
Wir werden uns überraschen lassen.
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