Bewerbungs-ABC – F wie Fit for Job
Geschrieben am: 10. November 2008 in Bewerbungs-ABC
Schlagworte dieses Artikels: Aus der Praxis, Bewerbungs-ABC, Fit for Job
Mit “Fit for Job”-Slogans werben schon seit längerem Krankenkassen und Berufsverbände um das Gesundheitsbewusstsein der Mitarbeiter. Gesundheit ist das A und O im Job und deshalb sollten Sie auch entsprechend darauf achten. Wir haben dazu schon umfangreiche Beiträge zum Thema Workaholics und Stress geschrieben. Wer seine eigene Gesundheit fördert wird auch im Beruf erfolgreich oder sichert seinen Arbeitsplatz.
In einem Lebenslauf können Sie im Punkt Sonstiges Ihre sportlichen Hobbys und Aktivitäten angeben. Schreiben Sie da aber nicht alles, was Sie seit frühester Kindheit gemacht haben, sondern nur die sportlichen Aktivitäten wie Radfahren oder Langstrecken-Inlineskaten.
Vermeiden Sie an dieser Stelle die Erwähnung von Risikosportarten wie Segelfliegen oder Fallschirmspringen. Kein Unternehmen hat es gerne, wenn der Beste Mitarbeiter plötzlich vom Himmel oder Berg fällt. Risikosport mag zwar für den Personaler interessant wirken verbirgt aber auch sofort hohe Ausfallzeiten für den Mitarbeiter im Falle des Falles. Schon so manchen hat dies einen guten und fast sicheren Job gekostet. Die Krankenstände sind in deutschen Unternehmen immernoch höher als im europäischen Durchschnitt. Da ist ein “Draufgängersport” absolut unerwünscht.
Was tun, wenn Sie keine sportliche Betätigung ausüben? Schreiben Sie wenigstens Radfahren rein. Das kommt immer gut. Jemand, der Jogging schreibt und beim Vorstellungsgespräch eine dicke Wampe vor sich her trägt wirkt übrigens unglaubwürdig.
Sie können unter Sonstiges oder dem Punkt Sonstiges auch Gesunde Ernährung erwähnen. Dies ist ebenso wichtig wie ein guter Ausgleichssport zum Job. Während in skandinavischen Unternehmen Kollektivsaunagänge oder Fitnesscenter von dem Unternehmen als Bonus für Mitarbeiter angeboten werden, steckt die Fürsorge in dieser Richtung in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Hier ist selbst der Mann bzw. die Frau.
Versuchen Sie sich gesund zu ernähren und den einen oder anderen Weg mal mit dem Fahrrad zurückzulegen. Achten Sie auf Cholesterinwerte und auf Ihr äußeres. Sicher hat ein dicker Bauch auch Vorteile. Man bekommt weniger Aufgaben, die laufintensiv sind aber auch schnell zur “weiteren Schonung” die Kündigung. Das wird Ihnen natürlich kein Arbeitgeber sagen, dass Sie vielleicht zu dick sind. Darf er auch gar nicht. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet es, aber gerade körperliche Veränderungen werden bemerkt und wirken sich negativ auf die Gesamteinschätzung aus.
Ist leider so, aber schön ist es doch auch nicht, wenn man nur noch vor sich hin keucht, oder?
In diesem Sinne, nutzen Sie schöne Herbstwochenenden für Radtouren oder entspannende Spaziergänge in der kühler werdenden Luft. Es macht Sinn. Nicht nur für Ihre Gesundheit sondern auch für Ihre Karriere.
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