Chef’s Handy – Part I
Geschrieben am: 21. Juli 2009 in Führungskräfte, Jobpraxis
Schlagworte dieses Artikels: Chefs, Comfort, Handy, Kommunikation, Mobilfunk, Mobilität, Telefon
Nachdem mir gestern Nachmittag noch ein Termin abgesagt wurde und für etwas unerwartete Freizeit vor der Urlaubsreise sorgte, blieb dann auch gleich das Handy auf dem Autodach liegen. Mit den Koffern in der Hand konnte man peitschenden Regen herrlich von drinnen beobachten.
Mit norwegischen Vorfahren namens Alz Heimer fällt einem aber dann auch etwas später erst ein, dass besagtes Telefoniergerät noch auf dem Autodach liegt. Prima. Handydusche = Totalschaden. Ein neues muss her! Nur welches Handy braucht ein Chef wirklich?
Moderner Mobilfunk – Die Auswahl ist viel zu gut
Eine Vertragsverlängerung war leider nicht möglich. Noch 12 Monate warten und das aufgehobene Zweitgerät reaktiviert.Als Technikfreak ein Rückschritt in die Steinzeit, wenn man Sync, Adressmanagement, Anruferbid, und vieles mehr gewohnt ist. Die Sim- und Speicherkarte haben das Bad überlebt. So sind wenigstens noch alle Bilder vorhanden, Kontaktlisten aber futsch. Natürlich kann das so nicht das nächste Jahr lang gehen, also schnell noch mit dem Versicherungsvertreter telefoniert und den Hausratschaden angemeldet. Das gute Sony hat das zeitliche gesegnet. Ich bezweifel mal, dass der noch als Ersatzteilspender taugt und die Versicherung will den garantiert auch haben. Glücklicherweise ist Dummheit versicherbar und der wird’s schon machen.
Woher nehmen?
Wie erwähnt ist eine Vertragsverlängerung nicht möglich. Also frei kaufen. Urrrrg. Dazu fällt einem nur eines ein. Unnötig, teuer und unnötig teuer. Also gebraucht kaufen und zwar schnell. Also in der E-Bucht fischen und mit Laptop und UMTS-Stick die Angebote schnell noch abchecken, man ist ja schließlich auch noch unterwegs in den Urlaub und ein neues Gerät würde die Urlaubskasse schnell übermäßig strapazieren.
Was nehmen?
Verdammt groß ist die Auswahl ans Smartphones auf ebay und in den Preisspannen auch recht variabel. Vom China-iPhone-Klon für 62,99€ (welches ich schon aus zollrechtlichen Gründen nicht kaufen würde – das kommt nicht an oder man zahlt Zoll nach) bis hin zum neuen iPhone 3Gs für gut 899,- Schleifen (Ich seh jetzt noch den bösen Blick der Frau und hör die Worte:”Wenn Du das tust….. ” ) aber dafür mit 32gb internen Speicher. WOW. Dabei stellt sich schnell die Frage: Wieviel Handy braucht der Mensch? Selbst bei den verschiedenen Betriebssystemen sind schon weiterführenden Studien notwendig. Windows Mobile, Symbian UiQ3 und die iPhone-Variante. Viele Wege für verschiedensten Bedienkomfort. Mit Tasten, ganz ohne, Slider mit versteckten oder eben QUERTZ-Tastatur. Es ist viel zu viel möglich auf dem Handymarkt und die Hersteller haben sich jetzt erst auf ein einheitliches Ladegerät geeinigt. Wie lange würde es dauern, bis alle wenigstens das selbe Betriebssystem haben?

Was darf es kosten?
Nachdem die Familienfinanzministerin und Beauftragte für Urlaubsausgaben ein Machtwort gesprochen hatte, pegelte sich der Kaufpreis eher Richtung China-Phone und Versicherungserstattung ein. Gut. Die Maßgabe war aber wieder: brauchbarer Musicplayer (man ist auch mal auf dem Rad unterwegs), keine große Kamera (dafür gibt es Fotoapparate), Touchscreen, Speicherkarte, Videotelefonie, und Tasten. So ganz ohne, sollte es dann doch nicht sein. Durch die Software für Sync, das Handybackup auf dem Rechner und die Macht der Gewohnheit, fiel die Wahl auf ein SonyEricsson P1i, welches glücklicherweise angeboten wurde. Hier war der Neupreis mit 299,-€uronen zwar akzeptabel aber ein gutes gebrauchtes mit Restgarantie tut’s irgendwie auch.
Und das ist die Neuerwerbung.
Touchscreen, Symbian-Software, W-Lan, E-Mail, GPS, Navigationssoftware und durch das Freie Betriebssystem noch vieles mehr an Softwaremöglichkeiten und Applikationen aus dem Netz. Und das alles zum Schnäppchenpreis.
Was es genau kann, erfahren Sie dann hier, wenn es denn da ist. Ich lass mir solange noch den Motorenlärm der Schiffsdiesel um die Ohren donnern, richte mein Altgerät noch etwas ein und freu mich schon aufs neue.
Und ganz nebenbei genieße ich den Urlaub.
(aber nur ganz nebenbei.
)
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