Manchmal…
Geschrieben am: 20. Januar 2009 in Arbeitsmarkt
Schlagworte dieses Artikels: Jobsuche, Logik, Personalentscheidung, Trainingsmaßnahme
… habe ich so meine Schwierigkeiten, die Logik hinter Personalentscheidungen zu verstehen. Besonders treten diese Schwierigkeiten immer dann auf, wenn es sich dabei um eine größere Gruppe von Bewerbern und wenigen (oder gar keinen) freien Jobs handelt.
Warum werden bei Bewerbern Hoffnungen geweckt, die ein Arbeitgeber gar nicht erfüllen kann? Wäre das nicht eine Vortäuschung falscher Tatsachen?
Warum stellt eine Pflegeeinrichtung (resp. Krankenhaus) im Dezember 20 Bewerber ein, die zum Jahresbeginn mit neuer Hoffnung und Elan einen Job beginnen, den es gar nicht gibt?
Warum arbeiten diese Bewerber voll integriert im Schichtsystem und werden getaktet, geplant und mit dem vollen Arbeitsaufgaben der vorhandenen Angestellten betraut und warum werden diese Bewerber nach 14 Tagen mit der Begründung “Es ist kein Geld da” wieder nach Hause geschickt?
Weil Bewerber immer glauben, dass sich mit dem Job das Blatt endlich wendet, weil die “normalen” Angestellten noch im Jahreswechsel-Urlaub waren und die Arbeit (Pflege) schließlich von irgendwem gemacht werden muss und weil diese Gruppe diese 14 Tage nicht einen müden Cent kostete. Kamen ja schließlich alle vom Arbeitsamt und bezogen noch Leistung und steckten in einer Trainingsmaßnahme.
Alle vielleicht nicht gut genug?
Schönen Dienstag.
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