Mitarbeiter mobilisieren – Internet überall – Tchibo Surfstick
Geschrieben am: 1. Oktober 2009 in Technik für Chefs
Schlagworte dieses Artikels: HSDPA, Internet, Prepaid, Sticks, Surfstick, Tchibo, USB-Sticks, web 'n walk
Internet für alle ist ein bekannter Slogan der Mobilfunkanbieter in Deutschland. Für alle? Naja, vielleicht wird sich ein kleines gallisches Dorf mal wieder den Errungenschaften wiedersetzen, doch darum geht es hier gar nicht. Wir haben den Surfstick des Kaffeerösters Tchibo getestet. Wie er funktioniert, wie Sie Mitarbeiter damit preiswert auf Schulungen und Reisen mobilisieren können oder Betriebsteile mit Offline-Anschluss stärker in die betriebliche Internet- und Datenkommunikation einbinden können, erfahren Sie in diesem Artikel.
Internet überall und preiswert – Tchibos Surfstick
Fast jeder Mobilfunkanbieter hat diese Surfsticks inzwischen im Programm. Wir verfügen selbst über fast alle, was die Laptops und teilweise Rechner nicht mehr vom Netz abgrenzt.
Alle Surfsticks sind mit einer Telefonkarte zu betreiben. Dies bedeutet, das man einen Vertrag für diese Sticks abschließen kann. Allerdings geht dies seit einiger Zeit auch im Prepaid-Bereich, so dass es hier zu einer verbesserten Kostenübersicht kommt.
Ideal für den ständigen Wechsel in den Endgeräten bietet sich ein betrieblicher Surfstick förmlich für den Außendienst, für Dienstreisen und Seminaren an. Der Surfstick des Kaffeerösters und Non-Food Anbieters Tchibo ist uns durch die besondere Einfachheit in der Bedienung aufgefallen. Wir empfehlen grundsätzlich nicht die Vertragsvariante, da diese in den Grundgebühren eindeutig bei allen marktführenden Telefonanbietern in Deutschland zu kostenintensiv sind. Prepaid mit voller Kostenkontrolle ist das Zauberwort. Auch mit Flatrate.
Alle Surfsticks, unabhänig von Vertrag oder Prepaid, bringen die Installationssoftware schon mit und werden von allen Rechnern erkannt. Diese zu installieren schafft auch ein weniger Computer-affiner Mitarbeiter innerhalb weniger Minuten.
Der Surfstick von Tchibo gehört zur Prepaid-Gattung. Er muss also vor der Nutzung aufgeladen werden. Für den Testeinsatz bringt er bereits nach der telefonischen Aktivierung ein Startguthaben von knapp 9 Euro mit. Dies reicht aus um 3x eine Tagesflatrate für derzeitig 2,60 Euro zu buchen. Aber Tchibo kann es besser und bietet eine preiswerte Monatsflat für 19,99 an. Hier fehlen also 11,-€uro. Aufladehöhen sind aber nur für 10 oder 20 Euro erhältlich. Schade. Aber schlau gedacht.
Die Software startet nach der Erkennung des Sticks einfach und schnell. Zuerst sollte man, im Programm auf den Bereich SMS gehen und die Tagflat (oder Monatsflat) durch eine kostenlose SMS aktivieren, welche nochmals bestätigt werden muss (SMS an 7777 mit Start TAGFLAT und dann nach einer Antwort nochmal JA TAGFLAT). Monatsflatrates müssen nur einmal aktiviert werden. Die Verbindugn trennt nach 24 Stunden automatisch.
Wichtig: Eine Tagflat heißt bei Tchibo Tagflat weil sie den Tag gilt. Nicht 24 Stunden. Wer diese erst um 14:00 Uhr für einen Außeneinsatz aktiviert muss um Mitternacht neu aktivieren. Effizient ist hier die frühe Schaltung, wenn möglich oder bei regelmäßigem Einsatz die Buchung der Monatsflatrate.
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Dann kann die Arbeit Online wie gewohnt vonstatten gehen.
Der Stick verbindet Ihr Notbook mit dem Internet in seiner schnellsten verfügbaren mobilen Form. Dies bedeutet, das Sie mit HSDPA (Prepaid gedrosselt) mit 3,6 Mbits surfen können, wenn Sie eine gute Mobilnetzabdeckung haben. Ist dies nicht gegeben, reduziert sich die Geschwindigkeit auf UMTS oder gar auf GPRS. Während UMTS noch erträglich ist und der ungefähren Leitungsgeschwindigketi von 1,5 Mbits entspricht, kann man GPRS vergessen. Da Tchibos Stick aber im O2-Netz arbeitet, haben Sie aber eine sehr hohe Verfügbarkeitsgarantie. Die Vertragsvarianten anderer Anbieter sind ungedrosselt (bis 7,2 Mbits), kosten aber entsprechend auch mehr.
Das braucht kein Mensch.
Die Monatsflatrate bei Tchibo kostet 19,90 und das reicht für den Aussendienstmitarbeiter voll aus. Der Stick ist aber, wie bereits erwähnt nicht nur für Notebooks geeignet. Auch statische Computer (in Werkstätten oder in der Fuhrparkhalle oder anderen Einrichtungen des Unternehmens) können so an das Intranet und Internet preiswert angebunden werden und die Arbeitsabläufe effektiv vereinfachen.
Im Ausland ist der Surfstick leider nicht geeignet. Zwar verbindet dieser via Rooming auch dort, doch kann das deutlich teurer werden. Für den Auslandseinsatz bietet derzeitig nur Vodafone eine adäquate Lösung im Prepaidbereich an, die allerdings auch nicht gerade preiswert ist. Wer aber innerhalb Deutschlands unterwegs ist, ist mit dem Prepaid Surfstick von Tchibo bestens bedient.
Ein weiteres Feature ist die gleichzeitige Verwendung des Surfsticks als Speichermedium. Ein Steckplatz für eine Mini-SD-Karte macht es möglich und laut Beschreibung unterstützt er derzeitig Kartengrößen bis 16 Gigabyte. Viel zu viel. Mit einer 2GB oder 4GB-Karte, welche man beispielsweise als Neuware in der ebucht schon für weniger als 8 Euro bekommt, ist man bestens gerüstet und hat wichtige Programme wie ftp-Uploader, Mailprogramme oder andere Browser oder betriebsinterne Installlationssoftware gleich mit an Bord.
Weitere Infos gibt es auf Tchibo.de im Bereich Mobilfunk. Derzeitig ist der Stick für 59,-€ (inkl. dem Startguthaben) erhältlich.
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