Reif für die Insel – Job Island entdeckt!
Geschrieben am: 6. Juli 2009 in Jobpraxis, Spaß im Job
Schlagworte dieses Artikels: job Island, Jobsuche, Konsolenspiel, Nintendo, Test, Wii
Ein wahres Schlaraffenland für Jobsuchende haben wir am Wochenende entdeckt und getestet. Na, gut. Für die richtige Jobsuche etwas ungeeignet, aber wer ein kleiner Allrounder werden will oder Handgriffe aus verschiedenen Jobs nachstellen will, kann dies seit einiger Zeit in einem Spiel für die Wii-Konsole von Nintendo. Wir haben es am Wochenende getestet.
Schlaraffenland für Jobsucher – Job Island für Nintendo Wii
Mit der Nintendo Wii Konsole meiner Kinder stehe ich eigentlich auf Kriegsfuß. Schon die Benutzung von iToy-Spielen für die Playstation 2 traf bei mir nicht den Nerv für Spaß. Liegt es an der Bewegung, die zum Spielerfolg führt oder einfach nur an der Koordinationsfähigkeit von Hand und Auge. So genau kann ich das gar nicht sagen aber zu meinen persönlichen Favoriten gehören diese Art von Spielen nicht und so habe ich auch die Wii-Controller sehr selten in den Händen. Die Need for Speed-Serie für die Playstation ist da eher mein persönlicher Spielefavorit. Zudem mag ich die Wii eigentlich nicht, da Spiele immer einen Nachteil haben. Sie sind laut. Schon durch die Bewegungen, die man als Anwender so macht und wenn Kids spielen steigt auch entsprechend in der Kinderzimmerlautstärke deutlich der Pegel.
Am Wochenende brachte nun ein Freund das Wii-Spiel Job Island mit ins Haus und natürlich stürzten sich alle sofort zum Test darauf. Was taugt nun ein Spiel, in dem 50 Minispiele in einem verpackt sind? Wie gut kann das programmiert sein und wie gut ist hier das Handling. Natürlich interessierte mich Job Island von Konami Digital Entertainment schon wegen des Themas und griff selbst zu den Sticks.
Die Story ließ ich mir dann zwischenzeitlich von den Kids erklären und die war schon recht abenteuerlich. Man soll also die Erde vor dem Einschlag eines Meteoriten und einer Nudelsuppe (jawohl, Nudelsuppe!) retten. Dazu muss man diese Minispiele spielen und sich Geld verdienen. Dieses Geld aus den Jobsmuss in einem Shoppingkanal für Items (Gegenstände) ausgegeben werden, die dieses Ziel erreichen helfen. Prima, also arbeiten für’s Glück.
Die Grafik der Spiele überzeugt und glücklicherweise gibt es für die Minispiele auch drei Modi. Anfänger, Profi und Experte. Hier habe ich der Einfachheit halber mal den im Storymodus den Anfängermodus gewählt. Mit den Controllern der Wii habe ich sowieso meine Probleme und daher schien mir das am angenehmsten. Letztlich kann man das Spiel auch gar nicht wirklich an einem Nachmittag durchzocken aber die getesteten Jobs von Bauer über Fußballprofi, Feuerwehrmann und Maskenbildner sind durch Minispiele gut repräsentiert. Vor dem Spaß müssen allerdings erst, wie im realen Leben, Stellenanzeigen durchforstet werden.
Wer Sports Island von Nintendo kennt, findet auch bekannte Bewegungsmuster aus dem Spiel hier wieder. Aber alle Jobs sind leicht zu erlernen und mit jedem Versuch steigert man sich. Übrigens nicht ohne Mitbewerber, denn diese gibt es ebenfalls. Das verdiente Geld wird wie erwähnt in einem speziellen Shop wieder ausgegeben.
Man glaubt es kaum, aber ebenso wie bei anderen Wii-Spielen kommt man durch die Bewegungsmuster dann doch ganz schön aus der Puste beim Spiel. Letztlich war ich von diesem Game doch angetan und begeistert, was ich anfangs kaum vermutet hätte. Auch das Handling zeigt sich nach wenigen Minuten auch für Nicht-Spieler erlernbar und die Genauigkeit der Funktionen des Spiels mit den Bewegungen des Controllers ist gut abgestimmt. Eine Empfehlung für Wii-Besitzer und verregnete Sommertage. Das Spiel ist sogar für eine Party unter Erwachsenen eine coole Sache und ein schöner Partygag.
Wir wünschen jedenfalls viel Spaß
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