Sicherheit im Job ist für junge Leute wichtig
Geschrieben am: 27. Januar 2009 in Führungskräfte
Schlagworte dieses Artikels: Bewerber, Führungskräfte, Führungsstil, Jobtrends, Jugend, Karriere, Trends
Junge Bewerber für eine freie Stelle zu finden und diese mit einem hohen Gehalt zu locken ist keine ganz so gute Idee. Dies zeigt sich immer öfter in den Unternehmen, die ganz gezielt nach jüngeren Bewerbern suchen. Sicherheiten im Job sind für junge Leute inzwischen wichtiger. Dies zeigt gerade auch eine neue Untersuchung.
Sicherheit im Job zählt mehr als Geld
Studentmedia hat in einer Untersuchung Jugendliche in der Altersgruppe von 15-27 Jahren befragt, was das Wichtigste für sie in der Karriere und bei der Karriereplanung sei.
Die meisten denken, dass Sicherheit im Job am schwersten wiegt. Ein sicherer Arbeitsplatz und die regelmäßigen Arbeitsanweisungen von Führungspersonen sind besonders wichtig. Geld spielt eine eher untergeordnete Rolle. Ein anderes Karriereziel ist beispielsweise auch eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Freizeit.
In der Untersuchung wurde auch deutlich, dass die Jugend die Freizeit höher als Arbeit einstufen.
“Es ist durchaus möglich, dass sich schon in wenigen Jahren diese Generation daran messen wird, wie viel Freizeit, Sicherheit und Selbstständigkeit das Leben bestimmt. Je mehr, desto besser.”,
sagte Jane Mottet Age, Studienverantwortliche für den Trendindex bei Studentmedia.
Aber das Bild, dass junge Mitarbeiter viel Freiheit im Unternehmen haben wollen stimmt nicht ganz. Neun von zehn Befragten denken, dass Führungskräfte mehr als die Hälfte aller Aufgaben bis hin zu allen Arbeiten delegieren sollten oder sogar für alle Entscheidungen am Arbeitsplatz verantwortlich sind.
Wer alerdings laubt, das Jugendliche noch immer nach großer Karriere streben, irrt inzwischen auch. Nach der Umfrage waren nur vier von zehn von der Vorstellung begeistert, später als Führungskraft tätig zu werden.
Alles nur noch Weicheier ohne Rückgrat? Nein. Aber obwohl uns die Medien ständig erzählen, dass man alles erreichen kann, glaubt kaum noch jemand an solche Sprüche und noch weniger ist die Jugend inzwischen bereit, sich für eine solche Karriere verheizen zu lassen. Die Prioritäten verschieben sich. Dies ist nicht zuletzt den stetig wachsenden technischen Mögichkeiten geschuldet. Communitys und das virtuelle social Networking zählen inzwischen deutlich mehr als ein schneller Karriereposten mit viel Geld, den man vielleicht nur kurzzeitig innehält und hinterher nicht mehr in anderen Jobs arbeiten kann. Dann doch lieber Anweisungen empfangen, Arbeiten ausführen und die Verantwortung an die abgeben, die sich extrem engagiert in die Karriere knien.
Gute Chancen also, für diejenigen, die sich direkt den großen Führungsposten verschreiben möchten.
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