Telefonwerbung – Das nervt!
Geschrieben am: 13. Januar 2009 in Jobpraxis
Schlagworte dieses Artikels: Marketing, Tele-Sales, Tele-Sales-Agents, Telefonwerbung
“Wer ist bei Ihnen für Werbung zuständig?” Dies fragte mich soeben eine anonyme Anruferin, nachdem sie zu mir weitergeleitet wurde. Sie stellte sich weder mit Firma, noch mit Name vor. Sie machte mit ein Angebot, wie ich ….
Telemarketing – Der Terror aus dem CallCenter
Macht Google Maps jetzt Werbung per Telefon?
Soeben (11:40) rief hier eine Frau an. Mit unterdrückter Nummer und fragte:”Wer denn hier für Werbung zuständig sei”. Nachdem Sie sich nicht vorgestellt hatte, meinte sie, dass sie Möglichkeiten hätte, dass ich bei Google Maps mit 5 Suchbegriffen ganz oben stehen würde.
Toll! Ich liebe telefonische Verkaufsgespräche.
Und wenn der Anrufer oder die Anruferin gleich mit der Tür ins Haus fällt, mag ich es noch viel lieber.
Eine Gegenfrage von mir war: “Ja werde ich denn noch nicht gefunden?”
Sie: “Nein, wir haben sie nicht gefunden
Ich: “Aber müssen sie doch, sonst würden Sie ja nicht anrufen.”
Sie: “Nein, aber es gibt Nachfragen”
Ich: “Wer fragt?”
Sie: (wiederholt ihr Angebot)
Ich: “Aber wer sucht denn über die Landkarte? Hat Googe nicht eine Suchmaschine?”
Sie: “Sie können ganz oben stehen”
Ich: “Ich wil über Maps nicht gefunden werden.”
Sie: piep, piep, piep, piep
FRECHHEIT!
Wer sich mit Google und der Suchmaschinenoptimierung auskent, braucht keine Hotine. Solcherart Werbeanrufe nerven bis zu 10x am Tag und halten eien nur von der Arbeit ab.Es wird wirklich Zeit, dass der Gesetzgeber hier einen Riesengroßen Riegel vorschiebt. Von Schweden bin ich solche Anrufe zwar gewöhnt, doch der Stil und die Art des Verkaufens ist eine völlig andere und mit der, manchmal sehr unbeholfenen Art und Weise ungelernter Call Center Mitarbeiter nicht vergeichbar.
Hier sollte nicht nur die Pflicht zur Rufnummernanzeige Bestandteil für jeden Anrufer sein, sondern auch das gesetzliche Verbot, solcherart von Anrufen. Das es in Schweden funktioniert liegt an der Bevölkerungsstruktur. Viele Kilometer von der nächsten Stadt weg, bestellt man oft was per Telefon. Im Winter geht man noch seltener aus dem Haus und Werbung im Internet ist dort eine gute Sache, sich den anderen 9 Millionen Einwohnern bekannt zu machen. Aber hier? Was ich brauch hol ich in 5 Minuten im nächsten Supermarkt, Partner für Onlineprojekte kommen von alleine, Werbung kann ich selbst auf 1,358 Millionen Portalen schalten und mein Telefonanschluss bleibt da, wo er schon seit Jahren ist(ein hauch von Magenta). Ende im Gelände.
Mal abgesehen davon, dass die Gute das Verkaufsgespräch absolut falsch aufgebaut hat und sich damit schon zu Beginn den Erfolg versaute, sind bezahlte Werbeplätze bei Google mit einem einfachen Adwords-Zugang leichter zu haben. Und wer sich damit nicht beschäftigen will oder kann, fragt halt einen der sich damit auskennt. Zudem gibt es eine FAQ und eine gut ausgebaute Hilfe bei Google online, die fast jede Frage beantwortet. Meine Adwords-Banner für diese Webseite sind bei relevanten Suchbegriffen sichtbar und der Werbeaufwand deckt sich fast mit den Einnahmen aus dem wenigen an Werbung, die hier so geschaltet ist.
Was will man mehr?
Das ich Telefonwerbung hasse ist auch ein Grund, warum ich kein Telefonmarketing für die Stellenbörsen mache. Sollte ich vielleicht, dann wär ich eventuell schon weiter. Ich will aber selbst nicht genervt werden und andere nicht nerven oder gar die wertvolle Arbeitszeit stehlen. Wer hier Banner schalten will findet Preise und wenn die Seite gut ist und einen guten Pagerank hat, lasse ich mich gerne auf einen kostenlose Linktausch ein. Wer Stellenanzeigen buchen möchte, ann das auch, ohne dass ich vorher anrufe.
Mich nervts einfach.
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