Überwinden Sie den Winterblues
Geschrieben am: 26. Januar 2010 in Allgemein
Lange, dunkle Wintertage. Temperaturen im zweistelligen Minusbereich. Morgens im Dunkeln ins Büro und abends im Dunkeln wider nach Hause. Das drückt auf die Seele und damit auch auf Arbeitsleistung und Niveau. Wie Sie erfolgreich gegen den sogenannten Winterblues ankämpfen können, erfahren Sie hier in diesem Artikel.
Wenn die Sonne rauskommt….
Es ist noch etwas Zeit bis zum Frühling. Derzeitig ist Deutschland eher in einem Kälteschrank verschlossen und die Gedanken an Frühblüher oder gar an Spaziergänge am Strand auch noch eher in weiter Ferne. Manche Menschen fallen während der dunklen Jahreszeit sogar in ein langanhaltendes Stimmungstief. Doch Trübsal blasen gilt nicht. Man kann viel gegen Winterdepressionen oder auch dem sogenannten Winterblues tun. Wir zeigen Ihnen wie.
Unter Medizinern hat die Winterdepression sogar eine eigene Bezeichnung. SAD. Saisonal abhängige Depression. Im Gegensatz zu einer “normalen” Depression, deren Symtome eher Schlafstörungen und Appetitmangel sind, hat man in der Winterdepression mit den Gegenteilen zu kämpfen. Man will viel schlafen und Hunger oder besser Appetit hat man auch mehr. Teilweise sogar mehr auf Süßwaren, was dann die Pfunde nur so wachsen lässt. Wie bei einer ganz normalen Depression herrscht aber auch bei der SAD eine relative Freudlosigkeit, die sich nur schwer korrigieren lässt und auch Hoffnungslosigkeit und das oft zitierte “Problemgrübeln” gehören dazu. Doch wo sind die Ursachen? Gibt es nicht genug Abwechslung in unserer hochtechnisierten Welt um diese Depressionen gar nicht erst aufkommen zu lassen?
Es gibt nur zwei ultimative Mittel gegen solche Depressionen. Bewegung und Licht.
Die Botenstoffe für gute Gemütszustände m Hirn sind im Winter durch die Dunkelheit etwas in Mitleidenschaft geraten. Glückshormone, die unser Körper sehr braucht werden weniger produziert. Sie halten förmlich Winterschlaf. Wer sich dann noch in das Bett verkriecht ist schnell noch matter und unausgeglichener als vorher. Schlaf ist eine gute Medizin gegen Depressionen. Allerdings gilt hier: Früh ins Bett und früh wieder raus. Stehen Sie im Winter vielleicht mal eine halbe Stunde früher auf. So hat der Motor etwas mehr Zeit, in Fahrt zu kommen.
Bewegung ist hier aber noch das probateste Mittel. Der Sportverein, im Sommer unverzichtbar für viele, sollte auch in der kalten Jahreszeit nicht ins Hintertreffen geraten. Clubs und Vereine sind kommunikativer und sportlicher Treffpunkt für alle. Auch wenn man nicht nochmal los möchte oder es stürmt und schneit. Bezwingen Sie Ihren inneren Schweinehund! Zudem stärkt genau dieses auch die Charakterfestigkeit.
Der Tag sollte schon mit einem guten Frühstück beginnen. Gesunde Ernährung ist gerade im Winter sehr wichtig. Obst und Gemüse, Milch und Vollkorn gehören auch eher auf den Tisch als Chips und Schokolade. Abends kann man sich gerne auch mal belohnen, doch gilt dabei in Maßen nicht in Massen.
Das Licht zu verbessern ist nicht ganz so einfach. Gerade in den neonüberfluteten Bürolandschaften ist dies fast nie möglich. Allerdings sollte man jede sich bietende Gelegenheit nutzen, sich nach draußen zu begeben. Selbst wenn die Sonne nicht scheint, reicht das Tageslicht aus, um entsprechende Botenstoffe und Glückshormone zu produzieren. Im häuslichen Umfeld helfen Tageslichtlampen. Dieses spezielle Licht entspricht dem Spektrum des sonnenlichtes und weist oft die zehnfahce Intensität wie normale Zimmerbeleuchtung auf. Das Licht muss die Netzhaut des Auges erreichen. Energiesparlampen mit 7 Watt sind hier nur gut für die Geldbörse aber eben nicht für die Seele und das Wohlbefinden.
Gesundheitlich sollten Sie natürlich auch auf Bewegung und gute Ernährung achten. Vitamine, Südfrüchte und viel frische Luft helfen über manche Stimmungstiefs hinweg. Eine Orange oder Grapefruit am offenen Fenster essen, oder ein Spaziergang von mindestens einer halben Stunde bei flotter Gangart helfen ebenfalls. Verschiedene Tees machen innerlich nicht nur warm sondern durch die neumodischen Mischungen auch glücklich.
Ist das alles nicht ausreichent, probieren Sie doch mal Johanniskraut. Dies enfaltet seine Wirkung gegen leichte und mittlere Depressionen sehr schnell. Allerdings sollten Sie hier, bei Einnahme von anderen Medikamenten, wenigstens vorher mit Ihrem Arzt gesprochen haben, der die Wechselwirkungen abklären kann.
Also. Ausreden zählen nicht. Raus an die Luft, so wie Mutti schon damals immer gesagt hat.
Machen Sie sich einen schönen Tag.
Sonnige und wärmere Zeiten wünscht Ihnen
Die Redaktion
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