Vorstellungsgespräch – So vermeiden Sie Pannen
Geschrieben am: 15. November 2009 in Vorstellungsgespräch
Schlagworte dieses Artikels: Bewerbungsgespräch, Fragen, Job, Jobsuche, Karriere, Stralsund, Vorstellungsgespräch
Sie sitzen mal wieder in einem Vorstellungsgespräch für einen neuen Job und es läuft nicht richtig rund? Auch wenn Sie Erfahrung bei Vorstellungsgesprächen besitzen und Ihre Haltung bei unerwarteten Fragen bewahren können , ist es für Personaler oft recht einfach, sie ins Schleudern zu bringen. Wir helfen Ihnen mit vier Tipps, wie Sie auf unerwartete Fragen reagieren und Interviewkrisen beseitigen können.
Interviewkrise – Vier Tipps für das Vorstellungsgespräch
Ein Vorstellungsgespräch ist für viele Menschen Stress pur. Profi im Job, verhandlungssicher und zielorientiert und das sogar auch mehrsprachig. Hilft alles nichts, denn ein Vorstellungsgespräch hat immer seine eigenen Seiten. Man kann diese “Termine” üben, doch man weiß nie genau, was da dann konkret kommt. Wie ist der Gesprächspartner, hat er noch Lust auf das Gespräch oder ist das für den Gegenüber nur die 11. Pflichtübung des Tages? Was fragt er? Was will er wirklich wissen?
Schnell gelingt es den erfahrenen Personalern, Bewerber durch gezielte Fragen auch die letzte Chance auf ein ruhiges Vorstellungsgespräch zu nehmen und den Pulsschlag zu erhöhen.
Wir geben Tipps auf vier “ganz gewöhnliche” Interviewkrisen im Vorstellungsgespräch und wie Sie damit umgehen können.
1. Unverhofft kommt oft – Mehrere Interviewpartner im Gespräch
Man erwartet ein Gespräch mit dem Personalchef im Büro und sitzt plötzlich vor 3 oder 4 fremden Personen. Glückwunsch! Es kommt immer öfter vor, dass eine gewisse Recruiting-Gruppe für Vorstellungsgespräche und Einstellungen verantwortlich ist. Die Verantwortung wird, gerade in größeren Unternehmen, oft nicht mehr nur einer Person übertragen.
Tipps:
Alle Personen werden sich vorstellen.
- Speichern Sie die Verantwortungsgbereiche und die Namen im Gehirn. Sie können jetzt diese Personen direkt ansprechen. Ein Vorteil für Sie.
- Sprechen Sie zum Fragesteller, beziehen Sie aber auch die anderen Teilnehmer durch Blickkontakt mit ein.
- Relevante Fragen stellen Sie jetzt besser am Ende des Gespräches. Nutzen Sie dazu die Ansprechpartner.
- Mehrere Personen im Gespräch kann auch bedeuten, dass Sie sich bei Fragen mit der Beantwortung kurz fassen sollten.
- Atmen Sie ruhig und lassen Sie sich auch von mehreren Personen nicht stressen. Manchmal kommt es vor, dass ein Interviewpartner uninteressiert erscheint. Das kann auch ein “Spiel” sein und Ihre Reaktion auf Einwände testen.
- Stellen Sie sich vielleicht auch vor, nur vor einer Person zu sitzen, aber ignorieren Sie die anderen dabei nicht.
- Manchmal hilft es, sich einzubilden, dass der Personaler eine Fragenliste erstellt hat und an die anderen zum abarbeiten weitergab.
- Wenn Sie auf das Gespräch gut vorbereitet sind, sollte es kein Problem darstellen, weitere Fragen von anderen Gesprächspartnern zu beantworten.
2. Wenn Sie auf eine Frage gerade keine Antwort finden
Oft sitzen Bewerber vor den Tischen der Personaler wie die Kaninchen vor der Schlange. Selbst simpelste Fragen können manchmal vor lauter Aufregung nicht beantwortet werden. Manchmal gibt es aber auch Fragen, die spontan gestellt und nicht Themen / Jobrelevant, den Bewerber voll aus dem Konzept bringen.
Tipps:
- Atmen Sie ruhig und tief durch.
- Sagen Sie: »Lassen Sie mich darüber einen Augenblick nachdenken.«. Om du ändå inte kommer på ett bra svar, be att få återkomma till den frågan senare i intervjun.
- Kommen Sie nicht auf eine akzeptable Antwort, bitten Sie darum, die Frage später im Gespräch beantworten zu dürfen. Manchmal kommen die besseren Ideen später.
3. Ohne Antwort auf die “gewöhnlichen Fragen”
Die ziemlich gewöhnlichste Frage im Vorstellungsgespräch ist: »Berichten Sie etwas über sich selbst.« oder »Was sind Ihre schwachen Seiten?«. Manchmal ist es tatsächlich fast unmöglich, diese Fragen zu beantworten. Nicht, dass niemand schwache Seiten hätte, aber Ungestümtheit und ein aufbrausendes Wesen sollte man nicht erwähnen.
Tipps:
- Mindestens eine Antwort zu “Erzählen Sie über sich…” sollte man im Repertoire haben. Besser zwei oder drei. Dabei sollte man auch auf die Vorzüge und die Verbindungen zum Job hinweisen können und auf den positiven Einfluss.
- Es gibt keine richtige Antwort auf diese Fragen. Wichtiger ist, dass Sie mit den Antwortsätzen auf diese Fragen mit eigenen Worten erklären können, wer Sie sind und was Sie im Job stark macht.
4. Ein anderes Jobangebot direkt im oder nach dem Vorstellungsgespräch
Ab und an kommt es vor, dass der Personaler in oder beim Vorstellungsgespräch einen Job anbietet, der fast nichts mit der ausgeschriebenen Stelle zu tun hat. Dann haben Sie jetzt einen Fuß in der Tür. Aber Vorsicht. Entweder verkaufen Sie sich jetzt unter Wert und erreichen Ihre persönlichen Ziele jetzt nicht mehr, oder Sie können es über Umwege innerhalb des Unternehmens trotzdem noch schaffen. Auf jeden Fall, haben Sie überzeugt und ein Angebot erhalten. Schließlich kennt der Personaler seine Schlüsselstellen und Möglichkeiten sehr genau.
Tipps:
- Signalisieren Sie Interesse aber sagen Sie nicht direkt zu, wenn sie nicht wissen, was auf Sie zukommt.
- Bitten Sie um etwas Bedenkzeit und vereinbaren Sie ein neues Treffen.
- Brechen Sie nichts über’s Knie.
- Besprechen Sie bei einem weiteren Treffen Details der Arbeit und des Vertrages.
- Beleuchten Sie dabei auch Ihre weiteren Möglichkeiten.
- Sprechen Sie vor dem Termin mit Freunden oder Bekannten darüber.
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